Abstracts of papers - DVT 99:4
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Dějiny věd a techniky, No. 4, Vol. XXXII (1999)

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Gustav NOVOTNÝ

PROFESSOR ING. GUSTAV ARTNER

(Profesor ing. Gustav Artner)

Der Försterpraktiker und Forscher, Pädagoge und Fachschriftsteller G. Artner (9.12.1890 Dubňany, Bez. Hodonín—24.1.1967 Ostrava) studierte an die Sparte Forstwirtschaft an der k. k. Hochschule für Bodenkultur in Wien (1910—1914). Nach dem Krieg beschäftigte ihn das Landwirtschaftsministerium (1919—1936) — zuerst in Slowakei, dann in Mähren, zum Ende als Vorsteher der Verwaltung der Staatsforste in Adamov oder des Schulforstgutes Masarykuv les der Brünner Forstabteilung der landwirtschaftlichen Hochschule (1927—1936). Forstrat (1928), Oberforstrat (1934).

Weiters war G. Artner ab dem Jahre 1927 im Forstfach der landwirtschaftlichen Hochschule in Brünn tätig — zuerst als Honorardozent der Forsthandelslehre mit der Forstbuchhaltung und Forstseminarleitung, außerordentlicher Professor (1936) und Direktor des Institutes für Forstwirtschaft und Forstindustrie (1936—1962), Mitglied des Verwaltungsausschusses des Schulforstgutes Masarykuv les (1936—1947) und sein Vorstand (1945—1947), ordentlicher Professor (1946), Dekan (1938/1939, 1945/1946) und Prodekan des schon erwähnten Forstfaches (1946/1947).

G. Artner wurde Mitglied der Tschechoslowakischen Landwirtschaftsakademie und der Masaryk Arbeitsakademie, im Jahre 1940 Vorstand der V. Kommission der ständigen Arbeitskommission des tschechischen Landwirtschaftsrates in Brünn für Forst- und Jagdwesen. Während der Okkupation stellte Artners Institut die Tätigkeit ein, er selbst entfaltete seine Wirkung in anderen verwandten Fachinstituten. Nach dem Jahre 1945 bemühte er sich um die Einrichtung der Holzfachrichtung und Holzfakultät, die schließlich in Zvolen entstand. Die Altersrente ab 1.1.1957, tatsächlicher bis zum Jahre 1966 Professor, Konsultant, Ausbilder und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der Forstfakultät.

G. Artner referierte an der Brünner Landwirtschaftshochschule über Waldnutzung, mechanische und chemische Holztechnologie, Anatomie des Holzes, Forsthandelslehre und leitete ein Forstseminar. Gegenstand seiner Forschungen wurde der Forstarbeiter im Arbeits- und Sozialaspekt, er bemühte sich um Vervollkommnung seiner Arbeitsvorgänge und Maschinen. Gleichzeitig beeinflusste er teilweise die komplizierte Zeit der Entwicklung der tschechoslowakischen Wirtschaft und des Forstwesens, die Entfaltung der Rationalisierung, Mechanisierung, Normalisierung, Planung, Arbeitsregelungen, Sozial- und Lohnbedingungen der Forstarbeiter.


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Vítězslav OREL

JAN NEČÁSEK’S REFLECTIONS ON GENETICS IN CZECHOSLOVAKIA AND CZECHIA FROM 1950

(Rozvoj naší genetiky v úvahách Jana Nečáska)

Author of the contribution on behalf of J. Nečásek who made research in genetics from 1950s—as far as it was possible according to the approach of the regime and its representatives to the scientific discipline—but who could not do it for himself interprets freely his view of the history of genetics and its troubles in the last forty years; as a resource he uses Necásek’s texts and letters.


© M. Barvík 2004